Düngen

Grundsätzliches zum Thema Düngen

Pflanzen in der Ruhezeit (bei uns meistens die lichtarme Zeit) können wie schon angeführt nur wenig Wasser und Nährstoffe (Dünger) aufnehmen. Dasselbe gilt auch für Pflanzen, die Wurzelschäden aufweisen. Orchideen mögen lieber öfter, dafür in ganz schwachen Dosierungen gedüngt werden.

Da die meisten Orchideen als Epiphyten („Aufsitzer“ – nicht Schmarotzer) in der Zeit ihrer Evolution kaum jemals mit Salzen in Berührung gekommen sind, können sie diese auch nicht verarbeiten. Im Handel werden flüssige Orchideen-Dünger, die zwar salzarm, aber im Prinzip dennoch auf Salzen aufgebaut sind, angeboten. Die anderen Nährstoffe werden aufgebraucht, die verbleibenden Salze lagern sich dann in graubraunen Rändern und Flecken sichtbar am Substrat, am Topf und an den Wurzeln ab und schädigen diese letztendlich.

Bei den Orchideen gibt es Gattungen, welche kaum gedüngt werden möchten, und andere, die wieder regelmäßig und solche, die recht stark gedüngt werden sollen.

Unter den reinen botanischen Arten sind es nur wenige, die eine starke Düngung lieben, bei den verschiedenen Hybriden ( z.Bspl. Phalaenopsen) finden sich schon wesentlich mehr, welche zumindest regelmäßig gedüngt werden möchten. Hier sind die Angaben, die vom Orchideengärtner / Erzeuger angegeben werden, zu beachten. Bei botanischen Arten muss man sich über Fachliteratur schlau machen.

Bei den im Handel angebotenen „Orchideendüngern“ (ob rot, ob blau oder grün) handelt es sich aber fast ausschließlich um Kunstdünger. Diese sind alle auf Salzen (Calciumclorid ) als Träger aufgebaut. Salze aber können Orchideen nicht verarbeiten, sie haben dies in der Zeit ihrer Evolution auch nie gebraucht, ja sind nie damit in Berührung gekommen.

Und plötzlich werden ihr von uns alle Nährstoffe (wie Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium) über das Salz zugeführt. Die Nährstoffe werden von ihr ausgefiltert und verarbeitet, das Salz aber bleibt über . Und wo ?   Am Topfrand, im Substrat und an den Wurzeln. Letzteres führt dann sehr häufig zum Absterben der Wurzeln und hat dann im schlimmsten Fall den Verlust der Pflanze zur Folge. Also nur mit biologischem Aktivdünger (ohne jedes Nährsalz) düngen.

Die Mitglieder des TOV verwenden dazu schon seit über 15 Jahren den 100% biologischen Aktivdünger BIOVIN mit nachweislich besten Erfolgen.

Es ist dies ein 100% biologischer Aktivdünger. Er ist praktisch salzlos und hat ein ausgewogenes Verhältnis von Stickstoff, Phosphor Kalium, Magnesium und einen annähernd neutralen pH-Wert von 6,5-7. Weiters sind flüssige Humusstoffe enthalten (gerade Orchideen reagieren positiv auf organische Stoffe!). Außerdem ist er sehr ausgiebig und dadurch günstiger als die meisten im Handel angebotenen Kunstdünger.